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An den Märkten bricht die Stunde der Wahrheit an

 

 

Die Aktienmarktrally des zweiten Quartals 2020 wird in die Geschichte eingehen. Selten hielt die Dynamik an den Märkten so lange an und war es so einfach, mit einem Investment in einen Index hohe Renditen zu erzielen. Beispielsweise legte allein der DAX im zweiten Quartal rund 27 Prozent zu und liess damit die internationale Konkurrenz von Dow Jones oder Nikkei hinter sich. Doch diese Entwicklung lässt Anleger sich in falscher Sicherheit wiegen.

Die Märkte machen den Realitätscheck

Wer sich jetzt auf seinen DAX-ETFs oder einigen ausgewählten Einzeltiteln aus der ersten deutschen Börsenliga ausruht, könnte schon bald ein böses Erwachen erleben. Der Grund: Die Märkte waren in den vergangenen Monaten stark von der Aussicht auf ein Ende der Krise und die Erholung der Wirtschaft getrieben. Vor allem die vielen zyklischen Branchen im DAX, wie etwa Grundstoffe oder die Autoindustrie, wurden im März stark abgestraft und erholten sich in den darauffolgenden Monaten ebenso deutlich. Doch spätestens jetzt hat an den Märkten der Realitätscheck begonnen: Welche Branchen sind wirklich vielversprechend? Wo wurden womöglich vorschnell Vorschusslorbeeren verteilt?

Auch wenn der Satz inzwischen abgedroschen klingen mag, so ist er dennoch wahr: Die Pandemie verstärkt bestehende Trends. In Zeiten, in denen Lieferketten fragil sind und die Kosten gesenkt werden müssen, setzen klassische Industrieunternehmen noch stärker auf digitale Lösungen als ohnehin schon. Profiteure sind Tech-Titel, die genau diese Lösungen bieten. Auch wenn Unternehmen aus der Technologiebranche bereits ambitioniert bewertet sind, so gehören sie doch zu den wenigen Branchen, die selbst in der aktuellen Krise wachsen können und eine robuste Perspektive haben.

Gleiches gilt für Aktien aus dem Gesundheitswesen. Neben den stabilen Grosstrends Demografie, Alterung und dem zunehmenden Wohlstand in Asien, profitieren Healthcare-Aktien von kurzfristigen Investitionen im Zuge der Coronakrise. Auch perspektivisch werden sich einige Gesundheitssysteme robuster aufstellen. Für etablierte Platzhirsche entstehen dadurch ebenso wie für innovative Lösungsanbieter aus dem Gesundheitswesen Chancen.

Ära der Zykliker dürfte bald vorbei sein

Klassische Industrietitel oder auch Anbieter von Grundstoffen, dürften gerade in den kom-menden Wochen und Monaten schnell wieder unter Druck geraten. Zwar steigt mit fortlaufender Dauer der Pandemie die Wahrscheinlichkeit für deren Ende, doch sind viele Veränderungsprozesse unabänderlich angestossen. Anleger sollten daher statt auf das Prinzip Hoffnung eher auf die Gewissheit setzen und Titel kaufen, die schon heute vielversprechend sind. Die Ära der Zykliker dürfte spätestens im Herbst vorbei sein.

Über die Bayerische Vermögen Management AG:
Der Vermögensverwalter mit Niederlassungen in Kempten, Bad Reichenhall und Braunschweig bietet seinen Kunden seit 2016 vielfältige Lösungen für den langfristigen Vermögensaufbau. Das Unternehmen ist nach § 32 KWG lizensiert und betreut Kunden ab einer Anlagesumme von 30.000 Euro in sogenannten Strategiedepots und Kunden ab einer Anlagesumme von 300.000 Euro in Individualdepots. Neben Strategiedepots auf Basis von Investmentfonds in verschiedenen Risikoklassen, bietet die Bayerische Vermögen Management AG mit den Strategien „Globale Marktführer“, „Globale Marktführer Plus“ und „Digitalisierungsgewinner“ auch Produkte mit Einzeltitelauswahl an. Das Selbstverständnis des Vermögensverwalters fusst auf langfristigen und vertrauensvollen Kundenbeziehungen sowie einer transparenten Kostenstruktur.

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